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Tour-Tagebuch 2008

 

29.12.08

"Lachen ist die beste Medizin!

Unser letzter Auftritt für das ausklingende Jahr 2008 führte uns mal wieder nach Dormagen. Obwohl das Navi in den Weihnachtsstreik getreten war, kamen wir trotzdem rechtzeitig an.
Waren zu Beginn des Programms noch einige Nieser und Huster zu vernehmen, so zeigten sich zur Zugabe alle Patienten wieder genesen.

Tineke hatte diesmal kein leichtes Spiel bei ihrer Aufklärungskampagne über den menschlichen Eintritt ins Leben, besonders ein männlicher Zuschauer lachte was das Zeug hielt, Christel häkelte lebenswichtige Dinge wie Handytaschen und Stringtangas, Anke rauchte derweil das ein oder andere Zigarettchen, Mandy stampfte und sang jegliche Weihnachtsstimmung in Grund und Boden, eine Dame in der 2. Reihe fand durch Wechseljahrserscheinungen neue Freunde und die beiden Alten aus der Seniorenresidenz letzter Frühling rockten sich die Plätzchen von den Hüften.

Veranstalter Olaf Moll wurde dann hingegen aller Voraussagungen der alten Damen doch unberührt belassen, so dass die Weibsbilder mit ihrem neuen Programm noch einmal wieder kommen dürfen."

14.12.08

"Balesfeld  - die Zweite...

In Balesfeld gibt es überdurchschnittlich viele Patienten! Daher musste wir heute erneut den Gemeindesaal zur Arztpraxis umfunktionieren, um auch noch die letzten Wehwehchen zu heilen.
Durch die Mithilfe der altbewährten Weibsbilder-Figuren gelang es uns, am Ende des Abends alle Zuschauer als genesen zu entlassen.

Besonderer Dank gilt den Veranstaltern, die uns mehr als freundlich empfangen haben und uns an beiden Tagen mit Rat und vor allem Tat zur Seite standen.
Wir kommen gerne wieder!"

13.12.08

"Das ist die Balesfelder Luft, Luft, Luft...

Was für eine Veranstaltung gestern in Balesfeld! Nach rund 80 Auftritten mit dem Programm "Der Nächste bitte" müsste doch eigentlich so langsam Routine in die Sache kommen... weit gefehlt!
Der Aufbau von Bühne und Requisiten lief noch wie gewohnt und fast im Schlaf ab, aber nachdem wir unsere Praxispforten geöffnet hatten, kam vieles anders, als gedacht.
Die Diagnosen wurden fachfrauisch gestellt, passende Medikationen schnell gefunden und verabreicht und dennoch lag irgendetwas in der Luft, was vor allem bei Anke immer wieder zu Lachanfällen führte.

Woran lag´s?
Waren es Claudias spontane Einfälle ("Ich bin total durch den Monsun")?
Lag es daran, dass wir ganz neue Erkenntnisse über Mandys Vergangenheit erfuhren ("Ich bin ja sehr gelenkig, dat liegt daran, dat ich früher als Gummipuppe gearbeitet hab")?
War es die spontane Textveränderung im Alten-Lied ("Grade wenn man weise ist, dass man dann den Text vergisst")?
Könnte man den Herrn in der ersten Reihe dafür verantwortlich machen, der trotz fortgeschrittenen Alters an der beliebten Kinderkrankheit Mumps leidet?

Wir wissen es nicht! Vermutlich war´s einfach die Balesfelder Luft!"

30.11.08

„Die Weibsbilder gehen ins Kloster...
 
Am gestrigen Samstag führte uns der Tourbus nach Cochem ins Kapuzinerkloster. Nachdem wir selbiges endlich gefunden hatten, starteten wir mit dem Aufbau der Bühne. Dabei waren wir einigen Gefahren ausgesetzt und hatten kurzzeitig das Gefühl, das Augenlicht zu verlieren, denn egal wie wir die Strahler ausrichteten, immer drohte der Mette Marit-Effekt.
 
Dann öffnete unsere mobile Praxis und wir konnten mit dem Diagnostizieren beginnen. Dabei zeigten sich einige schwere Fälle von Cellulite-Befall und auch Ausschläge und Erkältungskrankheiten mussten behandelt werden.
 
Sicher war am Ende nur eins: Im Kapuziner-Kloster ist definitiv kein Platz für einen Schweigeorden!“

23.11.08

"Wahre Gentlemen - es gibt sie noch!

Gestern waren wir in Bickenbach zu Gast. Nachdem wir den Historischen Kläserschsaal gefunden hatten, eilten auch gleich mehrere Männer herbei, um uns beim Ausladen des Autos behilflich zu sein. Schon schnell nach dem Aufbau der Bühne und dem Platzieren der Requisiten strömten die potentiellen Patienten ins Weibsbilder-Wartezimmer.
Tineke stellte fest, dass Mumps die neue Pest ist, Christel verteilte großzügig Zuckerklümpchen, Mandy tanzte sich in Extase und auch die Weibsbilder gaben alles, um leichtes Winter-Hüsteln in ausgewachsene Lachanfälle zu verwandeln.

Nach Ende des Programms begannen wir mit dem Einpacken unserer Habseligkeiten und sofort standen wieder vier Männer bereit, die uns beim Tragen und Türaufhalten halfen.
Es gibt sie also doch noch: Die Ritter in schimmernder Rüstung! Da kommen wir gerne wieder!"

22.11.08

"Bäuerin sucht Mann - demnächst bei RTL...

Die heilenden Kräfte der beiden Weibsbilder-Dokteusen verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Wo Reha-Maßnahmen alleine nicht greifen, müssen Tineke, Mandy und Co. ran. So auch gestern wieder im Kurgastzentrum Bernkastel-Kues.

Vor ausverkauftem Haus gaben wir noch einmal alles, um bestehende Missstände im Gesundheitswesen zu diagnostizieren und mit der Kraft des Humors eine Besserung zu erzielen. Vor allem die beiden Dingsda-Kinder konnten mit ihren Halbwahrheiten über Politik und Gesellschaft punkten.

Christel Müller versuchte noch einmal verzweifelt unter den Mann zu kommen und hatte dabei große Chancen bei vier männlichen Prachtexemplaren in der ersten Reihe. Gut, zum Melken auf ihrem Hof in Kalenborn-Scheuern waren die Männer nun nicht zu gebrauchen - aber lieber ´ne Krücke im Stall, als einen singenden Schäfer - siehe hier

 

22.11.08

"Wer braucht schon Reha, wenn es die Weibsbilder gibt?

Am Montag waren wir noch einmal in Marmagen eingeladen und im Auftrittsort, dem großen Saal der Eifelhöhenklinik, versammelten sich schon früh viele der Reha-Patienten und auch Gäste aus den nahegelegenen Ortschaften, um sich von uns Weibsbildern unterhalten und bei der raschen Genesung unterstützen zu lassen.

Nachdem wir fachmännisch alle Anwesenden im imaginären Wartezimmer untersucht und deren Krankheiten diagnostiziert hatten, konnten wir mit unserer Spaß-Therapie beginnen.
Viele merkten beim Auftritt von Tineke, dass sie im Gegensatz zu diesem siebenjährigen Fratz gar nicht so krank sind. Auch Christel brachte außer ihren vielfältigen Beschwerden und einer "Ruinprobe" eine Menge Spaß mit in die Praxis der Weibsbilder.

Und als Mandy ihre Jazztanz-Choreographie zum Besten gab, brauchte kaum noch jemand Krücken oder Schmerzmittel!
Schön, dass wir unseren Heilungsauftrag erfolgreich abschließen und den Patienten mit Rat und Tat zur Seite stehen konnten!“

25.10.08

"Superstimmung in St. Aldegund!

Diesmal kommt der Tagebuch-Eintrag etwas verspätet, denn wir mussten uns erst einmal von dem tollen Mosel-Auftritt erholen.
Am vergangenen Samstag waren wir wieder zu Gast in St. Aldegund. Nach einer stürmischen Begrüßung all der lieben Leute dort, begannen wir mit unserem Programm.
Christel stellte fest, dass frau nicht nur in der Vulkaneifel, sondern auch zwischen Weinbergen unter Cellulite leidet. Tineke fand viele Gleichgesinnte (sind wir nicht alle ein bisschen hyperattraktiv?), Mandy rockte rockte den Gemeindesaal in Grund und Boden und hätte sich fast vor lauter Euphorie dem Stage-diving hingegeben und Anke kann wohl schon bald eine Firma gründen, die sich mit Herstellung und Vertrieb von "Raucher-Bändern" beschäftigt.

Beim Abschlusslied der rüstigen Omas gabs im ausverkauften Saal dann kein Halten mehr - jeder Patient sang sich die körperlichen Wehwehchen einfach von der Seele.
Fakt ist, dass die Aldegunder niemals auswandern würden und dass die Weibsbilder wieder kommen werden."

25.10.08

"Wer gehört zum wem?

Nach einigen Stau-Zwischenfällen gelangten wir am gestrigen Freitag dann doch noch ins Hagener Boeler Bü. Nach einem rekordverdächtig schnellen Aufbau der Bühne und einem kleinen Plausch unter Kollegen öffnete die Weibsbilder-Praxis pünktlich um 20:00 Uhr ihre Pforten, um mit Humor und guter Laune zu diagnostizieren und heilen.

Als besonders zuvorkommend erwies sich ein junger Mann in der ersten Reihe, der den Omas hilfsbereit auf die Bühne half und den Takt zum Alten-Lied mit viel Rhythmus im Kopf zum Besten gab.
Zum Abschluss des Programms klärten wir noch schnell, wer denn in Hagen (oder Haren, wie der Eifler sagt) wohl zu wem gehört. Überraschenderweise lagen wir jedesmal falsch..."

19.10.08

"Franzenheim im Doppelpack!

Gestern und vorgestern waren wir mal wieder zu Gast im schönen Franzenheim! Nach einer ausgiebigen Begrüßung mit Klatsch und Tratsch unter Frauen, begannen die Vorbereitungen zum Auftritt. Klebeband-Birgit kämpfte mit Vorhang, Klebeband, Lampen und Leiter während die anderen Stühle stellten und belegte Brötchen zauberten.
Nach getaner Arbeit gab Claudia sich genussvoll dem Essen hin und Anke dem Rauchen. Frisch gestärkt konnte die Weibsbilder-Praxis (diesmal sogar mit mottogerechten Still-Einlagen an der Decke) dann pünktlich öffnen, um die vielen Patienten zu heilen.
Etwas unkonventionell sind die Behandlungsmethoden der Weibsbilder ja schon - aber sie helfen! Nie hat die Dame in der zweiten Reihe entspannter gewirkt, als beim rhythmusgebenden Kopfwackeln und auch das Rotkohlschütteln führte zu einer besonders gesunden Gesichtsfarbe.
Sogar "Sascha aus der Jugendgruppe" zog ein Treffen mit den Weibsbildern seinem 7. Hochzeitstag vor.

Gestern war es dann soweit! Ein Film-Team rückte an, um das Praxistreiben in Bild und Ton festzuhalten. Da ließ Anke es sich natürlich nicht nehmen, eine Patientin mit chronischem Dauer-Lachanfall durch einen gekonnten Luftröhrenschnitt ins Leben zurück zu befördern, Claudia nutzte die Gelegenheit, ihr Lieblings-Fernsehprogramm preiszugeben, Tineke berichtete über neue Krankheitsbilder, Mandy kam zur Grundreinigung, Britta litt im Wartezimmer unter Übermüttern, Gundula warb neue Mitglieder für ihre Jenseits-GmbH und Christel ließ sich professionell für "Nur die Liebe zählt" auf Zelluloid bannen."

12.10.08

"DSL-los in Bongard...

Am gestrigen Samstagabend führte uns der Weg direkt ins schön gelegene Eifelörtchen Bongard.
Nachdem wir allen Patienten ihre Diagnosen mitgeteilt hatten, waren wir nun gewillt, die Bongarder einmal näher kennenzulernen.
Tineke konnte in gewohnter Manier mit einem Haufen Krankheiten überzeugen und verlor live und in Farbe ihren ersten Michzahn, Christel kam zum Komplett-Check und ließ in einem noch ein heißes Video für "Nur die Liebe zählt" drehen, Mandy schwitzte an Stellen, die ihr bis dato nicht bekannt waren, Anke bekehrte sämtliche Nichtraucher und Claudia war desöfteren durch Würstchen abgelenkt, die die Zuschauer unfairer Weise vor ihren Augen verzehrten.

Bongard hat eine Menge zu bieten: Klasse Veranstalter, die einem jeden Wunsch von den Augen ablesen, lustige Patienten, freundliche Menschen, ein tolles Bürgerhaus!
Nur eine Sache braucht Bongard unbedingt noch: DSL!"

20.09.08

"Lehrreiches in und aus Polch...

Gestern waren wir wieder einmal im lustigen Polch. Vor ausverkauftem Saal konnten wir Weibsbilder noch so einiges lernen...
1. In Polch gibt es keine Männer! Werden Exemplare dieser besonderen Gattung benötigt, greift frau auf das benachbarte Mendig zurück!
2. In Polch werden Werbekataloge diverser Versandhäuser täglich in Sackkarren vom Briefkasten ins Haus transportiert!
3. Hat man alle Kataloge sorgfältig durchforstet, gibt der gesamte Ort eine Sammelbestellung auf!
4. Mit Plateau-Schuhen und einem Gewicht jenseits der 75 Kilo sollte man nicht auf im Boden eingelassenen Lampen tanzen!
5. Tineke führt die Arbeit von Oswald Kolle fort, denn Polch fehlen einfach die nötigen Grundinformationen!
6. Die Kleidergröße
 60 kann man nicht kaschent dezieren!
7. Polcher Frauen sorgen auch bei Kabarettveranstaltungen für die nötige Ordnung: Frei herumliegende Zuckerklümpchen werden SOFORT entsorgt!"

16.08.08

"Martin, Gerd und Klaus...

waren nicht die einzigen vom Theaterverein Andervenne, die uns gestern freundlich am liebevoll gestalteten Auftrittsort in Empfang nahmen. Das Wartezimmer war mit 450 Patienten proppevoll und es gab viel zu tun. Vor allem die mit dem Bus angereisten Wettruper mussten sich einer Therapie der besonderen Art unterziehen - konnten aber als geheilt entlassen werden.

Viele Patienten kamen vorbildlich mit dem Fahrrad zum Festzelt an der Kirche und waren auch nach mehreren Flaschen Sekt noch in der Lage, mit selbigem wieder nach Hause zu fahren. Nachdem wir einige sprachlich-dialektöse Barrieren überwunden hatten (Gecht und Machtin, Große Aa, Sprudel ist nicht gleich Limo), geriet Tineke beinah in die missliche Lage, ihr Wissen über Schwangerschaft und Geburt am lebenden Objekt in die Praxis umzusetzen, Mandy wollte man kaum mehr von der Bühne lassen, Claudia erhaschte wieder einmal Mitleid, welches ihr nicht zusteht und Anke wurde Zeuge, wie eine Nichtraucherin einem Sektkorkenanschlag zum Opfer fiel.

Zum Abschluss dieses heiteren Abends studierten wir noch gemeinsam mit allen Patienten die Choreo für das nächste DSDS-Casting ein und gaben Christel hilfreiche Tipps für die Männersuche. Sollte sich jemand für den viel beworbenen Ger(ch)t und seine Ornament-Mosaik-Gestaltung interessieren, nehmen wir Bewerbungen an dieser Stelle gerne an!"

08.08.08

"Mayen, du bist super!

Gestern führte uns der Tourbus nach Mayen, genauer gesagt ins Forum des Krankenhauses, in dem uns gleich mehrere gestandene Mannsbilder freundlich empfingen.
Nach dem Aufbau von Requisiten und Anlage stürzten wir uns zunächst auf das Tagesessen in der Cafeteria (sehr lecker!).
Dann trudelten auch schon die ersten Patienten im Wartezimmer ein, so dass wir pünktlich mit Diagnostik und Behandlung beginnen konnten.
Nach über zwei Stunden heilendem Gelächter stellten wir folgendes fest:

Die Mayener sind ein wirklich lustiges und spendables Völkchen, bei dem die Männer nur wenig zu sagen haben, es zwar keinerlei Cellulite-Fälle gibt, dafür aber umso mehr Steuerhinterzieher.
Also, genau das, was uns Weibsbildern gefällt! Wir kommen gerne wieder!"

04.07.08

„Hereinspaziert, hereinspaziert!

Gestern waren wir wieder einmal beim Hillesheimer Kulturzirkus mit von der Partie. Das Wartezimmer unserer imaginären Arztpraxis war bis auf den letzten Platz gefüllt und wir froh, auf einer Bühne stehen zu können, denn der Boden unter dem Zirkuszelt stand noch von den starken Regenfällen der vorangegangenen Gewitternacht unter Wasser.

Nachdem alle 350 Patienten einen Sitzplatz ergattert hatten, konnten wir mit unserem Zirkusprogramm beginnen.
Claudia verzichtete aufgrund von Gewichtsproblemen lieber auf eine Trapeznummer und Tineke tat es dem Messerschlucker gleich und ließ einiges an Medikamenten den Hals hinunter wandern. Die alleinerziehende Britta spuckte beim Anblick der Übermütter im Wartezimmer des Kinderarztes im wahrsten Sinne des Wortes Feuer, Mandy versuchte sich an einer Luftnummer, bei der sie stark außer Atem geriet und Anke wäre sicher einem blinden Messerwerfer zum Opfer gefallen, hätte sie gewagt, sich im Nichtraucher-Zelt eine Zigarette anzuzünden.
Auch die stark gealterten Omas konnten punkten. Ihre Erläuterungen zum Gesundheitssystem glichen einem Hochseilakt, die beiden Dingsda-Gören taten es dem Fakir gleich und pieksten mit Äußerungen altbekannte Politiker.

Spätestens bei der Zugabe wurden aber alle Patienten zu Stars in der Manege und sangen gemeinsam „Wenn ich heut´ noch mal jünger wär´“!


30.05.08

"Wer braucht schon Reha, wenn es die Weibsbilder gibt?

Gestern waren wir noch einmal in Marmagen eingeladen und im Auftrittsort, dem großen Saal der Eifelhöhenklinik, versammelten sich schon früh viele der Reha-Patienten, um sich von uns Weibsbildern unterhalten und bei der raschen Genesung unterstützen zu lassen.

Nachdem wir fachmännisch alle Anwesenden im imaginären Wartezimmer untersucht und deren Krankheiten diagnostiziert hatten, konnten wir mit unserer Spaß-Therapie beginnen.
Viele merkten beim Auftritt von Tineke, dass sie im Gegensatz zu diesem siebenjährigen Fratz gar nicht so krank sind. Auch Christel brachte außer ihren vielfältigen Beschwerden und einer "Ruinprobe" eine Menge Spaß mit in die Praxis der Weibsbilder.

Und als Mandy ihre Jazztanz-Choreographie zum Besten gab, brauchte kaum noch jemand Krücken oder Schmerzmittel!
Schön, dass wir unseren Heilungsauftrag erfolgreich abschließen und den Patienten mit Rat und Tat zur Seite stehen konnten!“


 

„Schlammcatchen in Schmitt...

Gestern reisten wir ins nahegelegene Dörfchen Schmitt. Von den ortsansässigen Möhnen wurden wir mehr als freundlich empfangen und umsorgt, während bereits gegen halb sieben die ersten Zuschauer aus den umliegenden Dörfern den Begrüßungssekt in Empfang nahmen. Bereits in der Ansage zum Jubiläumsfest der Möhnen wurde deutlich darauf hingewiesen, dass der Schmitter Hubertussaal bisher schon einiges an Veranstaltungen gesehen hatte, bei denen Frauen auf der Bühne aktiv waren – die einen hatten sich dem Tabledance hingegeben, die anderen dem Schlammcatchen.

Claudia und ich sahen uns an und fragten uns, ob der Name „Weibsbilder“ vielleicht falsch verstanden worden war...

Aber auch ohne die Hüllen fallen zu lassen oder unsere Körper im Morast zu wälzen, konnten Tineke, Christel und Mandy punkten. Die rund 260 Patienten amüsierten sich köstlich und zeigten ihre Begeisterung durch langanhaltenden Applaus und Standing Ovations. So war es nicht nur für Schmitt, sondern auch für uns Weibsbilder ein gelungener, kurzweiliger Abend.“

19.04.08

„Kirchweiler kommt in den Recall...

Ach, war das noch mal schön! Nicht nur, dass wir am gestrigen Freitag nur eine kurze Anfahrt zum Auftrittsort hatten, zudem ging es wieder einmal ins kuschelige Kirchweiler Sälchen. Und was sich da hinter verschlossenen Türen abspielt, ist unfassbar.

Vor gutgelaunten und gar nicht kranken Patienten konnten Tineke, Mandy und Christel noch einmal zeigen, was in ihnen steckt. Schon frühzeitig zeigte sich die besondere musikalische Begabung der 160 Zuschauer, als Mandy beim Jazzdance zum aktiven Mitsingen aufforderte.
Instrumentale Fähigkeiten zeigten sich dann bei den von Oma-Anke Auserwählten, die an „Ei, Rotkohl und Kopf“-Percussions unschlagbar den Rhythmus im Blut hatten.
Beim Abschlusslied gab es dann kein Halten mehr und die Choreographie wurde perfekt umgesetzt.

Da hätte selbst Dieter Bohlen nix zu meckern! In Kirchweiler stimmt halt das Gesamtpaket, so dass neben den Zuschauern auch die Landfrauen noch ganz groß rauskommen werden, denen wir an dieser Stelle noch einmal für ihre Unterstützung danken wollen!“

10.04.08

"Trinidad-Tobago...

Gestern waren wir zu Gast in Traben-Trarbach. In der gut gefüllten Loretta-Halle hatten sich rund 280 Patienten eingefunden, um sich gesund zu lachen.
Besonders die frechen Dingsda-Gören konnten ihre vorlauten Mundwerke nicht zum Stillstand bringen und wandelten Traben-Trarbach erst einmal in Trinidad-Tobago um, bevor sie in gewohnter Kindermund-Manier Deutschlands Bundeskanzlerin erklärten.

Auch die beiden alten Damen aus der Seniorenresidenz "Letzter Frühling" nahmen kein Blatt vor den Mund, als es darum ging, das deutsche Gesundheitssystem kritisch zu beleuchten - vielen Anwesenden sprachen sie damit aus der Seele!

Bedanken möchten wir uns noch besonders bei Hausmeister Jürgen und dem - dank einer ausgiebigen Massage - sehr entspannten Techniker Edgar, die uns so freundlich und hilfsbereit empfangen haben!"

05.04.08

"Wie jetzt - keine Orchideen?

Gestern führte uns der Tourplan mal wieder zum röhrigforum. Diesmal spielten wir allerdings nicht im Baumarkt, sondern im nahegelegenen Binningen. Nach einem herzlichen Empfang durch Zu... ähm... Bürgermeister Günni und der obligatorischen Rede von Herrn Röhrig, begannen wir auch schon bald die rund 300 im Wartezimmer befindlichen Patienten durchzuchecken.
Wirklich krank war niemand - man wollte nur ein bisschen Spaß für die 10 Euro Praxisgebühr!
Wer doch ein wenig kränkelte, lachte sich die Wehwehchen einfach weg, denn Mandy, Tineke, Gundula und Britta wussten mal wieder bestens zu unterhalten.

08.03.08

„Männermangel und Make-up...

Ausverkauftes Kreishaus in Bad Ems – juchhu! Am Weltfrauen-Vortag war mit Männermangel zu rechnen, aber einige der Bad Emser Herren fanden – vermutlich von den Ehefrauen gezwungen - doch den Weg in die Weibsbilder-Praxis. Nach einigen Schwierigkeiten mit der hauseigenen Anlage, die wir dank unseres hervorragenden Technik-Verständnisses („Steck dat Ding doch ma da rein!“) schnell in den Griff bekamen, strömten die 150 Zuschauer auch schon in den Saal des Kreishauses.

Wirklich krank war niemand und auch von Cellulite keine Spur. Wer doch mit dem ein oder anderen Wehwehchen kam, lachte sich die Beschwerden im Laufe des Programms einfach weg.

Tineke fand eine Mitstreiterin für ihre Partei, Mandy freute sich über ihre männlichen Backgroundsänger und die Weibsbilder-Omis rockten noch einmal den Saal.

Vor allem Christel Müller verausgabte sich bei ihrer selbstgedrehten Video-Botschaft und ihr Umstyling animierte auch eine Zuschauerin in der ersten Reihe, mehrfach ihr Make-up zu kontrollieren. Wir drücken die Daumen, dass die Dame es bis zum nächsten Weibsbilder-Besuch in Bad Ems schaffen wird, den unverwechselbaren Look unserer Eifelbäuerin nachzuahmen.“

16.02.08

„XXL-Boys und geile Nummern...

Nachdem wir die närrischen Tage halbwegs überlebt hatten, ging es gestern gut erholt zum nächsten Auftritt, der uns mal wieder nach Franzenheim führte. Nach einer überschwänglichen Begrüßung und einem Bühnenaufbau in Rekordzeit konnte es endlich losgehen.

Claudia berichtete von ihren Figurproblemen, die tablettengeplagte Tineke rührte die Zuschauer zu (Lach-)Tränen, Mandy re-transpirierte beim Jazzdance und Anke versuchte schnell noch ein paar Gesetzeslücken im brandaktuellen Nichtraucherschutzgesetz zu finden.

Einige Männer im Publikum gaben ihre Ansichten lautstark preis. So war das Fazit eines Zuschauers in der ersten Reihe zum Mandy-Tanz: „Geile Nummer!“

Ein anderer glaubte, beim Katalog "XXL-Boys", der ihm regelmäßig ins Haus flattert, handelt es sich um Mode für Mollige und Sascha von-und-zu-irgendwas lachte seinen Reißverschluss kaputt...

Fazit: Franzenheim ist der Hammer! Ausverkauftes Haus, lustige Menschen, mehr als freundliche Veranstalter und keinerlei Cellulite-Gefahr! Wir freuen uns schon jetzt auf den Zusatzauftritt im Oktober und wünschen heute allen Rauchern viel Spaß bei der 1. Franzenheimer Raucherparty!“


07.01.08

"Lucas möge in Frieden ruhen?...

Gestern war es wieder soweit! Nach besinnlichen Weihnachtstagen, Unmengen diverser Köstlichkeiten und dem Silvesterfest stand nun der erste Auftritt für 2008 an, der uns nach Stolberg führen sollte. Ins Kostüm passten wir noch - prima! Die Requisiten waren noch alle vorhanden - sehr gut! Auch unsere Bühnenoutfits hatten den Jahreswechsel überlebt - super! Da kann ja eigentlich nix schief!
Falsch gedacht! Denn gleich zu Beginn gab unsere geliebte Bassbox, die auf den schönen Namen Lucas hört, den Geist auf... Gott sei Dank kommen nicht nur Frauen in unser Programm, sondern auch Elektriker. Zwei von ihnen nahmen sich sogleich fachmännisch dem Lucas-Problem an und stellten schon kurz darauf die Diagnose: Sicherung durchgebrannt! Ein anderer hilfsbereiter Zuschauer eilte sofort nach Hause, um eine neue Sicherung zu besorgen. Nach einer kurzen OP (ohne Narkose - wie tapfer unser Lucas war) brannte auch diese Sicherung durch, so dass Lucas´ Zustand so beängstigend wurde, dass wir ihn auf die Isolationsstation im Kofferraum des Autos verlegen mussten.
Armer Lucas! Zwar ist sein Zustand nach wie vor kritisch, dennoch werden wir noch diese Woche einen Spezialisten aufsuchen, in der Hoffnung, dass Lucas leben wird!"

 

 

 

27.04.08

 

Die Weibsbilder bieten eine Mischung aus Kabarett, Comedy und Musik!